Konzert

Of Cabbages and Kings © Florian Fries

Laura Totenhagen: OF CABBAGES AND KINGS & TOTENHAGEN

Laura Totenhagen verbindet ihre klassischen Wurzeln mit experimentellem lyrischen Gesang. Als Oboistin im Bundesjugendorchester begann Laura Totenhagen ihren musikalischen Weg, im Bundesjazzorchester beeindruckte die Kölnerin in unterschiedlichen Projekten mit ihrer kraftvollen, reifen Stimme. Nun präsentiert sie aus Anlass ihres Masterabschlusskonzertes zwei ihrer eigenen Formationen an einem Abend im Stadtgarten Konzertsaal.
TOTENHAGEN
Laura Totenhagen (vocals), Felix Hauptmann (piano), Stefan Schönegg (bass), Leif Berger (drums)
Seit 2014 beschreitet Laura mit ihrem eigenen Quartett neue Wege: „Totenhagen“ präsentiert die Eigen Kompositionen der Bandleaderin. Lauras Eigenkompositionen und emotionale Vertonungen von Dichtern, wie z.B. Adonis, Shu Ting oder Shakespeare, kleiden anspruchsvolle Texte in ein einzigartiges Gewand. Klassischer Impressionismus, Freie Improvisation oder Künstler wie Theo Bleckmann, Sidsel Endresen, Norma Winstone oder andere zeitgenössische Kunstformen dienen als Inspirationsquelle zu ihren Kompositionen. Totenhagen ist eine Band, die es versteht, Intellekt und Emotionen zusammenzubringen und damit zu berühren. Neben anderen Auszeichnungen und Stipendien (2.Platz Burghauser Jazzpreis, 3. Platz Sparda Jazz Award, 2. Platz Tampere Vocal Festival, Startup-Music-Preis Berlin,Würth Preis), stand Laura als Künstlerin im Halbfinale der Montreux Jazz Voice Competition und wurde 2017 mit Totenhagen in die Vorauswahl des Neuen Deutschen Jazzpreis gewählt.
OF CABBAGES AND KINGS
Vocals: Rebekka Ziegler, Veronika Morscher, Zola Mennenöh, Laura Totenhagen
Of Cabbages and Kings gelingt es, den Zauber, den die menschliche Stimme auf uns hat, nicht nur zu erzeugen, sondern sogar zur vervierfachen. Und das ist absolut erstaunlich, fehlt doch Gesangs-Ensembles meist genau das, was Einzelstimmen so direkt zu uns sprechen lässt. Viele dieser Ensemble zahlen den höchstmöglichen Preis für ihren Gewinnan Lautstärke und die Möglichkeit Harmonien zu bilden. Jede der vier Sängerinnen ist eine Solokünstlerin mit eigenem Profil, deren ausdrucksstarker und farbenreicher Gesang auch allein fasziniert. Sie lassen sich gegenseitig Raum und ihnen gelingt die Balance zwischen Solo- und Ensemblegesang in immer neuen und immer überzeugenden Variationen. Aus den Farbkästen ihrer Einzelstimmen zaubern sie eine Vielzahl neuer Mischfarben auf die Palette und auch ihre Satzgesänge stecken voller emotionaler Kraft.Das ist in der Tat außergewöhnlich: Jede der vier Musikerinnen komponiert und bringt nicht nur ihre eigene Handschrift ein, sondern auch ein tiefes Verständnis für die Möglichkeiten der eigenen und der anderen Stimmen. Die Resultate sind verblüffend vielgestaltig: Vom gesprochenen Wort bis zu subtilen Jazz-Harmonien, von der rhythmisch-melodischen Sogwirkung popmusikalischer Figuren bis zu abstrakt-neutönerischen Dissonanzen und von zerbrechlich-zartem Pianissimo bis hin zum kraftvollen Forte. Dabei erscheint diese Vielfalt nie beliebig, sondern sie zeugt immer gestalterischer Kraft und sicherem Geschmack.Mit diesem Gespür überzeugten sie auch die Jury einschlägiger Jazzwettbewerbe. So gewannen sie das Konzerstipendium der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung, belegten den 2. Platz beim Burghauser Jazzpreis sowie den 3. Platz des Sparda Jazz Awards.Im Dezember 2018 veröffentlichten Of Cabbages And Kings das lang ersehnte Debüt-Album „AURA“ auf dem Kölner Label KLAENGrecords. Wer jedoch nur die Aufnahmen der vier Sängerinnen kennt und schätzt, der kennt nur die halbe Wahrheit und hat - so unwahrscheinlich das klingen mag - das größte Glückserlebnis noch vor sich: sie live zu erleben. Mit ungläubigem Staunen erkennt er oder sie dann, dass die Präzision ihrer Sätze bis in die schrägste Harmonie und die synkopierteste Zweiunddreißigstelnote auch auf der Bühne bestehen bleibt.

So, 02.02.2020
Konzert

Zola Mennenöh (vocals), Laura Totenhagen (vocals), Rebekka Ziegler (vocals), Veronika Morscher (vocals), Leif Berger (drums), Stefan Schönegg (bass), Felix Hauptmann (piano)

Jazz, Contemporary Jazz, Vocal Jazz

Konzertsaal
Beginn 18:00

18 €/12 € erm. Vorverkauf Bitte beachten: im Vorverkauf können je nach Anbieter Gebühren anfallen. 18 €/12 € erm. Abendkasse

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Das Konzert ist mit Sitzplatzreservierung.


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