Konzert

Jazzpreis der Stadt Köln: Preisträgerkonzert von Fabian Dudek

Fabian Dudek präsentiert im Rahmen seines Preisträgerkonzerts ein Set seiner neuesten Kompositionen mit dem Titel „Day by Day“ als Uraufführung

Horst und Gretl Will, beide große Jazz-Fans, haben 1998 damit begonnen, über ihre Stiftung das Stipendium zu vergeben – eingebettet in die Vergabe von insgesamt fünf Förderstipendien der Stadt Köln.
Diesjähriger Preisträger des Horst und Gretl Will-Stipendiums ist der Jazzsaxophonist und Komponist Fabian Dudek.

Aus der Begründung der Jury des Horst und Gretl Will Stipendiums zu ihrer Entscheidung für den Preisträger Fabian Dudek „Fabian Dudek ist ein Musiker, der keine großen Anläufe braucht. Er weiß sehr genau, was er will, und er verfolgt seine Klangvorstellungen, seine kompositorischen und instrumentalen Strategien ohne Umwege. Die Musik seiner Bands kommt ohne Einleitungen oder Überleitungen daher, man hat vom ersten Augenblick an den zutreffenden Eindruck, dass in diesem improvisatorischen Kontext jede*r weiß, was sie*er will und was zu tun ist. Dudeks Musik fällt gern mit der Tür ins Haus, und nicht selten vermittelt sie ein Gefühl von Dringlichkeit. Die Fülle der Ideen, die sich dabei Gehör verschaffen, ist enorm. Dennoch herrscht eine Präzision, die sich nicht bloß an der Vielfalt und Vielschichtigkeit der Klanggestalten erfreut, sondern mit einer intensiven Klarheit aussortiert, was Zierrat oder Umweg wäre und darum nicht nötig ist. Diese überzeugende bestechende Mischung aus Ideenfülle und Klarheit der Absichten und Richtungen, aus instrumentaler Virtuosität und mehrbödig-eigensinniger Klanggestaltung legt es für die Jury nahe, das Horst und Gretl Will-Stipendium an Fabian Dudek zu geben.“

Fabian Dudek präsentiert im Rahmen seines Preisträgerkonzerts ein Set seiner neuesten Kompositionen als Uraufführung. Seine Musik ist ein Spiegelbild der momentanen Zeit und Umstände. Die darin verwendeten Konzepte, die auf Strukturen hinsichtlich musikalischer Formen aufbauen, bieten ein künstlerisch individuelles Fundament, wie es sonst nirgends aufzufinden ist. Diese eigenwilligen Strukturen regen zum Nachdenken und Reflektieren an. Zudem ist es niemals Absicht, das Publikum mit Informationen zu überfluten, sondern im Gegenteil - ihnen eine neue Welt zu öffnen, die es ihnen erlaubt, die reale Welt für einen Moment zu verlassen und diese im Nachhinein hinterfragen zu können.

Di, 15.08.2023
Konzert

Fabian Dudek (saxophone, composition), Kirke Karja (electric piano), Felix Hauptmann (acoustic piano, synthesizer), David Helm (bass), Roger Kintopf (bass), Leif Berger, Alexander Parzhuber (drums)

Jazz, Improvisation

Konzertsaal Beginn 20:00 Einlass 19:00

Eintritt frei

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