Konzert

Eric Schaefer © Joerg Steinmetz

Di, 02.10.2018
Konzert Highlight!

Jazz

Konzertsaal
Beginn 20:00

22 €/16 € Abendkasse 22 €/16 € Vorverkauf Bitte beachten: im Vorverkauf können je nach Anbieter Gebühren anfallen.

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Eric Schaefer - Kyoto mon amour / Potsa Lotsa plus play Love Suit by Eric Dolphy - Doppelkonzert

Multiphonics Jazz Night

Eric Schaefer – Kyoto mon Amour
Kazutoki Umezu – Klarinette, Bassklarinette
Naoko Kikuchi – Koto
John Eckhardt – Kontrabass
Eric Schaefer – Drums

Die alte Kaiserstadt ließ Schlagzeuger und Komponist Eric Schaefer nicht mehr los. Nach drei Monaten vor Ort wagte er mit Kyoto mon Amour den musikalischen Brückenschlag. Den Klarinettisten Kazutoki Umezu hörte Schaefer im Radio: „weich, biegsam wie Bambus und dennoch durchdringend klar.“ Koto-Spielerin Naoki Kikuchi ist tief in der Tradition verwurzelt und spielt zugleich beim Ensemble Modern zeitgenössische europäische Kunstmusik. Bassist John Eckhardt, ebenfalls in der Neuen Musik zuhause, ist seit Jahren Schaefers Vertrauter. Die improvisierte Musik dieser vier Gefährten ergibt etwas ganz Neues und absolut Faszinierendes, zwischen Bekanntem und Unerhörtem, zwischen Schlichtheit und Reichtum. DIE ZEIT schwärmt: Schaefer ist das „heimliche Zentralgestirn in der [...] deutschen Jazzszene“.

Silke Eberhard & Potsa Lotsa Plus – Love Suite by Eric Dolphy
Silke Eberhard – Altsaxofon, Bassklarinette
Jürgen Kupke – Klarinette
Patrick Braun – Tenorsaxofon, Klarinette
Nikolas Neuser – Trompete
Gerhard Gschlößl – Posaune
Marc Unternährer – Tuba
Antonis Anissegos – Elektronik, Keyboards

Im Jahr 1964 zog der Saxophonist Eric Dolphy, nach der berüchtigten Tournee mit dem Charles Mingus Jazz Workshop, nach Paris. Er wollte dort heiraten, und es hieß, er arbeite an einem Stück mit dem Titel Love Suite, einem Streichquartett. Doch am 29. Juni desselben Jahres starb er überraschend in Berlin an einem unerkannten Diabetes. Die Love Suite schien verschollen und blieb jahrzehntelang ein Objekt der Spekulation. Über fünfzig Jahre später hat die Berliner Saxophonistin Silke Eberhard die Love Suite mit der Formation Potsa Lotsa Plus eingespielt – und siehe da: das angebliche Streichquartett entpuppte sich als dreisätzige Suite für ein Holzbläserquintett, ein zusätzliches Waldhorn und eine Rhythmusgruppe.


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