Konzert
Pavel Ovsík © Niclas Weber
EJC 2026 - Showcase-Programm Tag #3
Im Rahmen der European Jazz Conference 2026 kommt die internationale Jazzwelt nach Köln. Über 400 Veranstalter:innen, Festivals, Labels und Branchenvertreter:innen aus ganz Europa treffen sich in der Stadt, um über die Zukunft von Jazz und improvisierter Musik zu diskutieren.
Ein Herzstück der Konferenz ist das öffentliche Showcase Festival: ausgewählte deutsche Ensembles präsentieren sich live vor internationalem Fachpublikum – und vor euch. Drei Tage lang erlebt ihr einige der spannendsten aktuellen Stimmen des deutschen Jazz in besonderen Kölner Spielstätten.
Eine seltene Gelegenheit, die Szene von morgen schon heute zu entdecken.
Showcase Programm Tag #3
26.09.2026
16:15 - 16:45 | Konzertsaal
Rabih Lahoud MASAA
Masaa ist arabisch für Abend. Die Zeit, wenn die Konturen noch sichtbar sind, aber sich vieles schon im Zwielicht verschwommen zeigt. So lässt sich auch die Improvisationsmusik des Quartetts Masaa um den 1982 in Libanon geborenen, seit langem in Deutschland lebenden Sänger Rabih Lahoud beschreiben. Mit Reentko Dirks (Gitarre), Demian Kappenstein (Drums) und Marcus Rust (Trompete) zelebriert Lahoud das Zusammenkommen, wie es oftmals am Abend stattfindet. Es ist die Umsetzung des gemeinsamen Erzählens und Berichtens in ein Stück Musik, es ist ein Ignorieren von Grenzen– den imaginären zwischen den Menschen, aber auch den konkreten zwischen den Staaten. Gemeinsam führt man die klassische Musik Europas mit dem Jazz der USA zusammen, die Verbindung zwischen beiden Genres ist wiederum die mäandernde, melismatische Melodik des arabischen Maqam und der prägnante Duktus von Lahouds Muttersprache, in der er die Lieder singt.
18:15 - 18:45 | Konzertsaal
NEON DILEMMA
Neon Dilemma ist eine kooperative Band, die mit dem zwischen Berlin und New York pendelnden Österreicher Elias Stemeseder (Piano) und den Kölnern Robert Landfermann (Bass) und Leif Berger (Drums) besetzt ist. Mit akustischen und elektronischen Instrumenten entspinnen drei Protagonisten der jazzbasierten Improvisationsmusik einen Diskurs über Möglichkeiten des zeitgenössischen Zusammenspiels in historischer Instrumentierung. Konzepte und Ideen unterschiedlichen geografischen und zeitlichen Ursprungs werden zu neuartigen Ordnungsprinzipien umfunktioniert welche es dem Ensemble ermöglichen, vermeintlich disparate musikalische Elemente miteinander in Einklang zu bringen. So ertönt feingliedrig Kontrapunktisches und tänzelnd Polyrhythmisches mühelos neben rohen Klangtürmen, vehementen Akkordclustern und schlichter Gesanglichkeit.
Die Konzerte sind teilbestuhlt. Es besteht kein Anspruch auf einen Sitzplatz.
Der Konzertsaal ist barrierefrei erreichbar | Das JAKI ist nur über eine Treppe zu erreichen und daher leider nicht barrierefrei
Fotografieren ist grundsätzlich nicht erwünscht.
Rabih Lahoou MASAA: Rabih Lahoud (vocals), Reentko Dirks (guitar), Demian Kappenstein (drums, percussion), Marcus Rust (trumpet, flugelhorn), NEON DILEMMA: Elias Stemeseder (piano, sythesizer), Robert Landfermann (bass), Leif Berger (drums)
Jazz, Improvisierte Musik, Experimental, Vocal Jazz
Konzertsaal | JAKI Beginn 16:15 Einlass 16:15
18 €/12 € erm. Vorverkauf Bitte beachten: Im Vorverkauf können je nach Anbieter Gebühren anfallen.
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